Maison Tóukkani · Praxisleitfaden

Schweizer Entwurf, marokkanisches Handwerk

Zwischen der Schweiz und Marokko arbeitet die Maison in zwei unterschiedlichen Tempi: zuerst im präzisen, konstruierten Rhythmus des Entwurfs, dann im langsameren Rhythmus der Materie, in dem Hand und Wolle ihre eigene Antwort geben.

Redaktioneller Hinweis

Referenzleitfaden

Schweizer Entwurf, marokkanisches Handwerk

Vom Entwurf zur Fertigung: die entscheidenden Schritte

Die Maison beschreibt einen Herstellungsweg mit unterschiedlichen Aufgaben: Entwurf und Projektentwicklung in der Schweiz, Fertigung und Veredelung der Textilien in Marokko. Diese Verbindung sollte an realen Arbeitsschritten, Bildern und freigegebenen Produktangaben nachvollziehbar werden. Sie ist nicht mit einer pauschalen Swiss-Made-Kennzeichnung gleichzusetzen. Bei Kooperationen sind zusätzliche Partnerleistungen wie Rahmenbau gesondert zu benennen, damit die Herkunftsaussage nicht den gesamten Aufbau unzutreffend zusammenfasst.

Drei Punkte zum Prüfen

  • Arbeitsschritte und Orte klar benennen
  • Partnerleistungen getrennt beschreiben
  • Herkunftsangaben anhand der Referenz prüfen

Die Perspektive der Maison

Entwurf in der Schweiz sowie Fertigung und Veredelung in Marokko sollten als getrennte Arbeitsschritte benannt werden.

Für ein reales Projekt müssen diese Orientierungspunkte immer mit Plänen, Licht, Nutzung und den Bedingungen des Ortes geprüft werden. Die Maison bestätigt anschliessend Material, Masse und Machbarkeit über den Projektbereich.